Am 28. Februar 2026 haben wir gemeinsam mit elf Helfer*innen und Pfadfinder*innen aus Wegberg sowie weiteren interessierten Freiwilligen in Theorie und Praxis gelernt, wie die alten Obstbäume richtig gepflegt werden.
Während der Arbeit und bei der anschließenden Stärkung beim gemeinsamen Suppenessen blieb außerdem Zeit, sich kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.






Mit über 5.000 Tier- und Pflanzenarten sowie bis zu 6.000 Obstsorten gehören Streuobstwiesen zu den „Hotspots“ der biologischen Vielfalt in Europa. Neben zahlreichen anderen Insekten sind sie wichtige Oasen für Hornissen sowie für Wild- und Honigbienen. Darüber hinaus bieten sie verschiedenen Vogelarten wie Gartenrotschwanz, Wendehals, Grünspecht und Steinkauz wertvolle Brutlebensräume.
Auch viele Säugetiere profitieren von Streuobstwiesen – darunter verschiedene Fledermausarten, Garten- und Siebenschläfer sowie Haselmäuse. Ebenso finden zahlreiche Pflanzenarten hier ihren Platz, etwa in den Blumenwiesen unterhalb der Obstbäume. Dazu gehören zum Beispiel Salbei, Margeriten und verschiedene Habichtskräuter.
Streuobstwiesen sind unter anderem deshalb so arten- und strukturreich, weil sie zwei Lebensräume auf einer Fläche vereinen: einen lichten, waldartigen Baumbestand aus Obstbäumen sowie Wiesen oder Weiden im Unterwuchs.
Als typische, vom Menschen geschaffene Biotope sind Streuobstwiesen in den vergangenen Jahrzehnten leider stark zurückgegangen. Deshalb ist die Pflege unserer Obstwiese am Haus St. Georg ein wichtiger Bestandteil unserer Naturschutzarbeit.
Die Streuobstwiese bietet viele Anknüpfungspunkte für die Gruppenarbeit: Von der Entdeckung heimischer Arten bis hin zu praktischen Aktionen rund um Natur- und Artenschutz. Ein paar ausgearbeitet Ideen für eure nächste Gruppenstunde findet ihr hier:
Bei Fragen rund um die Natur meldet euch gerne beim Referat Ökologie.
Das sind Daniela, Sofia, Laura und Christina.
Ihr erreicht uns unter oeko@dpsg-ac.de.