Globale Gerechtigkeit – InteGer

„Wir schauen hin, hinterfragen und handeln – für eine gerechtere Welt.“
Globale Ungerechtigkeit ist kein fernes Problem. Sie begegnet uns jeden Tag – beim Einkaufen, im Umgang mit Ressourcen und in den Strukturen, von denen wir profitieren.
Als Referat InteGer setzen wir uns damit auseinander, was das mit uns zu tun hat – und wie wir verantwortungsvoll handeln können.

Das Wort integer bedeutet „unversehrt“ oder „untadelig“ – im Sinne von ehrlich, aufrichtig und verlässlich.
Für uns heißt das: Unsere Werte, unsere Worte und unser Handeln passen zusammen.
InteGer zu leben bedeutet für uns:
Wir übernehmen Verantwortung und stehen zu dem, was uns wichtig ist – auch wenn es mal schwierig wird.
Als DPSGler*innen wollen wir genau das leben: bewusst handeln, Dinge hinterfragen und zu unserer Meinung stehen.

Wir wollen nicht „die Welt retten“.
Aber wir wollen verstehen, wie sie funktioniert – und welche Rolle wir darin spielen.
Wir glauben:
– Globale Gerechtigkeit beginnt bei uns selbst
– Reflexion ist genauso wichtig wie Handeln
– Veränderung braucht Bewusstsein
Deshalb hinterfragen wir, lernen dazu und versuchen, verantwortungsvoll zu handeln.

Unsere Schwerpunkte

Unser Alltag ist global vernetzt. Viele Produkte, die wir ganz selbstverständlich nutzen, entstehen unter Bedingungen, die wir oft nicht sehen.
Wir beschäftigen uns mit Fragen wie:
– Woher kommt unsere Kleidung
– Wer produziert unsere Lebensmittel oder unseren Kaffee?
– Welche Rolle spielen Kinderarbeit und Ausbeutung?
– Was hat unser Konsum mit Klimagerechtigkeit zu tun?

Unser Ziel ist es, diese Zusammenhänge greifbar zu machen – zum Beispiel durch:
– Gruppenstunden
– kleine Challenges im Alltag
– konkrete Handlungsmöglichkeiten

Denn globale Gerechtigkeit beginnt oft bei den kleinen Entscheidungen.

Globale Ungleichheit entsteht nicht zufällig – sie hat strukturelle Ursachen. Wir setzen uns auseinander mit:
– den Unterschieden zwischen globalem Norden und globalem Süden
– der Rolle von Hilfswerken und Freiwilligendiensten
– bestehenden Abhängigkeiten und Machtverhältnissen

Dabei geht es uns nicht um einfache Antworten, sondern um kritisches Verstehen:
– Wer hat Macht – und warum?
– Was bedeutet „Hilfe“ eigentlich?
– Welche Rolle spielen wir selbst darin?

Unser Ziel ist es, ein Bewusstsein für diese Zusammenhänge zu schaffen und politische Bildung zu fördern.

Globale Themen werden besonders greifbar, wenn sie konkret werden. Unsere Partnerschaft mit Kolumbien ermöglicht genau das: Sie verbindet theoretische Fragen mit realen Lebenssituationen. Wir beschäftigen uns unter anderem mit:
– d
em Friedensprozess  
– sozialer Ungleichheit
– Umwelt- und Regenwaldschutz
– aktuellen politischen Entwicklungen
So entsteht ein persönlicher Zugang zu globaler Gerechtigkeit – und ein Austausch, der beide Seiten bereichert.

Mach Mit!

Wir als InteGer befinden uns gerade im Neuaufbau. Wir sortieren uns neu, entwickeln Ideen weiter und überlegen gemeinsam, wie wir das Thema globale Gerechtigkeit gestalten wollen. Dafür suchen wir Menschen, die Lust haben, mit uns etwas aufzubauen.
Bei uns kannst du:
– eigene Ideen einbringen
– Themen mitgestalten
– neue Perspektiven kennenlernen
– gemeinsam Aktionen und Gruppenstunden entwickeln
Du musst kein Vorwissen mitbringen – wichtig ist uns vor allem Interesse an globaler Gerechtigkeit und die Bereitschaft, Dinge zu hinterfragen.
Egal, ob du einfach mal reinschnuppern oder dich langfristig engagieren möchtest – wir freuen uns auf dich.
Sprich uns gerne an oder melde dich bei uns unter: integer@dpsg-ac.de

Referatsmitglieder

blaue Lilie auf weißem Hintergrund

Gina Wietzig-Waßenberg

Ehrenamtliches Referatsmitglied


Petra Reppegather

Ehrenamtliches Referatsmitglied


blaue Lilie auf weißem Hintergrund

Steffen Mauritz

Ehrenamtliches Referatsmitglied


Nina Mauritz

Bildungsreferentin
n.mauritz@dpsg-ac.de