Vorstandskandidat Matthias Koß stellt sich vor

Hallo zusammen,

Auf einem Blick

ich bin Matthi und bin 22 Jahre alt. Ich bin zurzeit Leiter und Kurat im Stamm Funkenflug im Bezirk Aachen-Stadt. Seit 2017 bin ich zudem im Arbeitskreis Jungpfadfinderstufe auf Diözesanebene und dort seit Anfang 2019 als Stufenkurat aktiv. Nun möchte mich auf ein neues Abenteuer einlassen und kandidiere für das Amt des Diözesanvorsitzenden.

 

Aber fangen wir vorne an: Aufgewachsen bin ich in Aachen, wo ich nach meiner Schulzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr an einer Förderschule absolviert habe. Die Arbeit dort hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich beschlossen habe, in Köln Sonderpädagogik zu studieren. Hier habe ich vor Kurzem das Bachelorstudium abgeschlossen und bin in den Master gestartet. Seitdem ich 2007 das erste Mal bei einer Gruppenstunde der DPSG war, macht die Pfadfinderarbeit einen wichtigen Teil meines Lebens aus. So bin ich, obwohl ich für mein Studium 3 Jahre in Köln gewohnt habe, meinem Heimatstamm Funkenflug immer treu geblieben und bin dort nicht nur seit 2016 Leiter, sondern seit 2018 zusätzlich im Vorstand. Meine Freizeit verbringe ich neben der Pfadfinderei am liebsten mit Musik oder draußen auf dem Fahrrad.

 

Das erste Mal, dass ich bewusst gemerkt habe, wie groß und vielfältig die DPSG ist, war 2016 beim Besuch der Modulkurswoche. Hier konnte ich über meinen bisherigen Tellerrand hinausschauen und nicht nur tolle Menschen, sondern auch die zahlreichen Möglichkeiten der Verbandsarbeit kennenlernen. So kam es dann auch, dass ich ein halbes Jahr später, 2017, zum Juffi AK dazustieß. Die erste krasse Aktion, die dann auch gleich folgte, war unser großartiges Diözesanlager „Zeitlos“. Als Kẹtẹkẹtẹ Oju habe ich gemeinsam mit dem AK und ca. 400 Juffis einen fantastischen Stufentag erlebt und gemerkt, wie erfüllend es für mich ist, mit und für andere Menschen eine gute Zeit zu gestalten – ein prägender Moment meiner bisherigen DPSG-Zeit. Im Jahr 2018 bin ich dann im Stamm als Kurat Teil des Vorstandsteams geworden. In diesem Amt durfte ich bei der intensiven Auseinandersetzung mit thematischen wie auch organisatorischen Fragen lernen, nicht das Ziel aus den Augen zu verlieren, um stets das Beste für den gesamten Stamm zu erreichen. Ich denke, dass mir diese Fähigkeit auch als Diözesanvorsitzender helfen wird. Kurz nach meinem WBK, den ich über Silvester 18/19 im DV Freiburg besucht habe, wurde ich dann nach Votum der Diözesankonferenz als Kurat in die Stufenleitung berufen. Im Arbeitskreis ist es mir wichtig, auf die jeweils individuellen Vorstellungen, Kapazitäten und Bedürfnisse zu achten. Ein Arbeitskreis lebt in meinen Augen nicht nur von der Arbeit, sondern vor allem auch von dem Kreis der Menschen, die gemeinsam viel schaffen. Mit diesem Blick möchte ich auch in die Diözesanvorstandsarbeit starten.

 

Auch die DPSG-Bundesebene ist mir nicht unbekannt. So vertrete ich seit 2018 den DV Aachen auf den Juffi-Bundeskonferenzen und habe auf den letzten drei Bundesversammlungen als Delegierter der Juffistufe die Möglichkeit wahrgenommen, mich aktiv in die Verbandsentwicklung einzubringen. Herausragende Momente waren dabei vor allem die BV 2019 und die BuKo 2020, zu denen wir nach Aachen einladen durften und bei deren Planung ich involviert bzw. verantwortlich war. Zwei Veranstaltungen, bei denen ich erneut gespürt habe, was DPSG für mich bedeutet: das Arbeiten an einer besseren Welt, im Großen wie im Kleinen, der konstruktive Austausch und Diskussionen, vor allem aber Spaß, Power und Gemeinschaft.

 

Ich möchte Diözesanvorsitzender werden, weil

es mich glücklich macht, Leiter*innen und Kindern und Jugendlichen eine gute Zeit zu ermöglichen. Ich möchte die DPSG im DV Aachen weiterentwickeln und für unsere Werte, Ziele und Interessen in besonderer Weise einstehen. Ich möchte Verantwortung übernehmen und meine Freude an unserem Verband mit euch teilen.

Was sind meine Themen?

Es gibt verschiedene Themen, für die ich brenne. Am augenfälligsten ist da sicherlich die Stufenarbeit. Die Arbeit für, von und mit den Stufen sehe ich als zentralen Aspekt der DPSG als Kinder- und Jugendverband. Ich bin der festen Überzeugung, dass an dieser Stelle bereits sehr gute Arbeit in unserem Diözesanverband geleistet wird und möchte als Diözesanvorsitzender weiterhin für gute Rahmenbedingungen sorgen, die eine solche Arbeit ermöglichen und fördern. Ein mit der Stufenarbeit verwandter Bereich ist die Kindermitbestimmung, für die ich besonders brenne. Es ist mir wichtig, dass Kinder und Jugendliche die Möglichkeit bekommen, ihren Verband selbst zu gestalten. Aber die DPSG besteht natürlich nicht nur aus der Stufenarbeit, sondern ist in verschiedenen Themenfeldern breit aufgestellt. Auch Themen wie Geschlechtergerechtigkeit sind mir ein Herzensanliegen. Mit der Einrichtung der AG Queer haben wir seit letztem Jahr eine sehr positive Entwicklung angestoßen, die ich gerne als Diözesanvorsitzender weiterbegleiten möchte. Den Bereich der Ausbildung halte ich gerade für junge Leiter*innen für sehr wichtig. Ausbildungsveranstaltungen bieten, neben der Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Kinder- und Jugendarbeit, Leiter*innen die Möglichkeit, ihren Blick zu weiten und etwas Neues zu entdecken. Für mich persönlich erlebe ich die Aus- und Weiterbildung immer wieder als bereichernd und habe nicht zuletzt deswegen auch selbst an der Modulkurswoche, dem WBK, dem Kurat*innenkurs, dem Modulleitungstraining und dem Teamer Training 1 teilgenommen. Als weiteren Punkt, der mir am Herzen liegt, möchte ich hier noch die Öffentlichkeitsarbeit nennen. Gute Öffentlichkeitsarbeit ist in meinen Augen nicht nur wichtig für die Außenwirkung des Verbands, sondern auch der Schlüssel, um Leiter*innen und somit auch die Kinder und Jugendlichen in den Stämmen und Bezirken erreichen zu können. Hier möchte ich als Diözesanvorsitzender gemeinsam mit u. a. den Menschen, die an dieser Stelle jetzt schon großartige Arbeit leisten, nach Perspektiven suchen, wie wir zielgruppenorientierte und wirksame Öffentlichkeitsarbeit gestalten können. Bei all diesen Themen ist es mir ein besonderes Anliegen, die Begeisterung und Motivation, die heute schon an den Tag gelegt wird, weiterzutragen und wachzuhalten. Darüber hinaus möchte ich auch weitere Menschen für das Engagement in der DPSG begeistern und gewinnen. In diesem Sinne will ich nicht nur begleiten, sondern auch neue Wege bereiten und offen, ansprechbar und wertschätzend sein.

 

Ich möchte es also wagen, den nächsten Schritt zu tun und diese, aber auch noch viel mehr Themen zusammen mit euch weiter voranzubringen und mit euch gemeinsam allen Pfadfinder*innen im DV Aachen eine fantastische Zeit ermöglichen.

 

Ich freue mich darauf, in den nächsten Monaten, mit euch gemeinsam ins Gespräch zu kommen und über Erwartungen, Ideen, Wünsche und Visionen zu plaudern. Wenn ihr darüber hinaus Fragen an mich habt, meldet euch gerne bei mir.

 

Schreibt mir einfach an m.koss@dpsg-ac.de

 

Bis dahin Gut Pfad!

 

Matthis Vorstellung als PDF